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Verlassen des Paradieses

19.5.2013

Es liegt was in der Luft, etwas Bedrohliches. Besser ich nehme Reißaus. Mit Klimmzügen an der Holzwand meiner Kinderstube setze ich meinen Fluchtplan in die Tat um, rutsche jedoch ab und falle weich auf ein Kissen. Ich versuche es erneut, wieder ohne Erfolg. Mein Ehrgeiz ist gepackt, das muss doch zu schaffen sein!

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Rambo

So. 20.5. 2013

Ich wache auf, als meine Blase drückt. Nicht mal unbemerkt kann ich mich erleichtern, sofort wischt meine Putzfrau mir hinterher. Und ich habe geglaubt, dass die vielen Handtücher auf dem Parkett meine Spielsachen sind, dabei sind es lediglich Wischlappen!

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Die schrecklichste Nacht in meinem Leben

Pfingstmontag, 21.5.2013

Unsere Nachbarin Bianca hat mich eingeladen. Seit kurzem ist sie stolze Hundebesitzerin von Marie, einer niedlichen, kleinen Malteserwelpe. Sie möchte, dass wir uns kennenlernen und miteinander spielen. Voller Freude sprinte ich auf Marie zu, fordere diese halbe Portion zum Spiel auf. Sie schreckt zurück. Ich glaube, sie hat Angst vor mir.

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Die Frau im blauen Kittel

Mittwoch, 23.5.2013

Schon wieder ins Auto! Mir wird bereits übel, wenn ich nur daran denke. Als ob Micky das wüsste, fährt er betont langsam und vorsichtig. Ich reiße mich zusammen und überstehe die Fahrt tatsächlich ohne Magengrummeln. Auf einem kleinen Parkstreifen halten wir an, um uns brandet der Feierabendverkehr. Noch niemals sind so viele lärmende, stinkende, hupende Fahrzeuge an mir vorbeigebraust. Ich verfalle in Panik, verlasse fluchtartig den Wagen und suche hinter einem Busch Schutz.

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Das Leben ist kein Zuckerschlecken

Dienstag, 22.5.2013

Eigentlich habe ich mich schon darauf gefreut, meine erste Hundestunde, zusammen mit der süßen Marie und ihrem gleichaltrigen Bruder Bobby. Eigentlich! Aber es soll alles anders kommen.

Der Unterricht findet im Garten von Bobby statt.

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Ömchen

Mittwoch, 30.5.2013

Das Leben scheint nur noch aus Autofahrten zu bestehen. Widerlich. Ina sitzt am Lenkrad ihres alten Corsas und ich in meiner Transportbox. Ich hasse dieses Gefängnis und halte meinen Brechreiz nicht zurück. Bevor Ina mir wieder hinterher putzt, fresse ich das Erbrochene hastig auf. Ich lecke und putze, bis keine Spur davon mehr zu sehen ist. Nur ein übler Geruch hängt noch in der Luft, den Menschen, insbesondere meine Nasenlegasthenikerin, nicht wahrnimmt.

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