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Massage

Donnerstag, 1.8.20

Grunz. Tut das gut. Herrchen bürstet mein Fell, die neue Bürste ist einfach fantastisch. Sie entfernt alle überflüssigen Haare meines Unterfells, ein Berg feinster Flusen verfängt sich darin. Ich fühle mich erleichtert, befreit von unnuetzer Wolle. In der Hitze zählt jedes Gramm weniger am Koerper.

Ina reinigt meine Ohren mit Q-Tips und  sprayt anschließend Zeckenspray auf meinen Rücken und Nacken. Bäh, das riecht eklig.

Jetzt kommt die Doppelmassage, die ich so liebe. Grunz. Mit allen vier Händen kneten meine Menscheneltern meinen Rücken, meinen Nacken, den Bauch und die Beine. Gibt es etwas Schöneres auf der Welt? Ich fühle mich locker und entspannt. Ein professioneller Massagesalon in der Stadt könnte das nicht besser.

Koffer packen

Freitag, 2.8.2013

Was ist denn jetzt schon wieder los? So eine Unruhe im Haus. Von überall her werden Sachen zusammengetragen und in einen Koffer verfrachtet. Was haben meine Menschen vor? Mein Lieblingsspielzeug, jede Menge Fressalien und Leckerlis, mein Heimtierausweis, Handtücher und Bürsten verschwinden in meinen Rucksack. Was soll das denn? Schnell versteckt Ina einen Maulkorb zwischen der Wäsche. Der soll doch nicht etwa für mich sein? Ich bin doch der artigste Hunde der Welt, habe noch nie etwas angestellt. Und das soll die Belohnung sein für mein ständiges Brav-sein? Hey, ich bin`s doch, der liebste Elvis der Welt. Peace! Wuff.

Der schrecklichste Tag in meinem Leben

Sonnabend, 3.8.2013

Der Tag fängt harmlos an. Als wir zu unserem Morgenspaziergang aufbrechen, geht gerade die Sonne auf. Da beginnt der Horror. Welches Verbrechen habe ich begangen, dass ich so bestraft werde? Wie ein Schwerverbrecher werde ich auf der Rückbank festgeschnallt. Dabei müssten meine Herrschaften wissen, dass ich noch nie vom Rücksitz geflogen bin. Wozu also diese Schikane? Sie wollen ein Geständnis meiner Schandtaten rauspressen, wollen mich mit meiner Kuscheldecke und kleinen Naschereien weichklopfen. Ich bleibe jedoch stumm, fresse noch nicht einmal. Ich bin mir keiner Schuld bewußt, schließlich habe ich nichts getan. Kilometer um Kilometer, Stunde um Stunde verbringe ich auf der Autobahn. Wohin geht der Gefangenentransport? Ich bekomme es mit der Angst zu tun.

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Erster Urlaubstag

Sonntag, 4.8.2013

Am Hundestrand von Salo tummeln sich Hunde aller Rassen. Zum Sonntagsausflug nehmen die Italiener ihre Lieblinge mit an den Gardasee. Schnell schließe ich Freundschaft mit Argo, einem vier Monate alten tschechischen Wolfshund. Wir springen aufeinander zu, beißen uns neckisch ins Maul oder in den Nacken, dann sprinten wir wie alte Kumpel entlang des Ufers. Verständigungsprobleme haben wir nicht, die Hundegebärdensprache ist international, wir verstehen uns ohne Worte.

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Entenjagd

Montag, 5.8.2013

Micky und ich sitzen auf unseren Badematten am Gardasee und schauen Ina beim Baden zu. Eine Entenfamilie mit vier Küken schwimmt gefährlich dicht am Ufer vorbei. Vielleicht könnte ich Beute machen und Micky ein Entenjunges als Geschenk bringen. Immer nach dem blöden Plastikleuchtturm zu jagen, das ist auf Dauer keine Herausforderung für einen Jungspund wie mich. So schnell es geht, hechte ich ins Wasser und paddele wie wild drauf los.

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Ein Horrortrip

Dienstag, 6.8.2013

Wir machen eine Autofahrt. Es geht Serpentinen hoch, wir fahren andauernd durch dunkle Tunnel und ich werde durch ständiges An-und Abfahren durchgeschüttelt. Ich lass`mir nichts anmerken, reiß mich zusammen. Aber mir ist hundeelend. Und dann muss ich auch noch Achterbahn fahren, Runde um Runde geht es steil aufwärts. Ich kann`s nicht mehr unterdrücken, ich muss brechen. Mir geht`s richtig schlecht. Herrchen nimmt mich in seine starken Arme und beruhigt mich.

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