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Neue Talente

Donnerstag, 7.7.2016

Ich freu` mich. Es ist frühmorgens, Ina und ich sind ganz allein am Strand, die Luft ist klar und die Sonne blitzt hinter schmalen Wolkenstreifen hervor. Das Meer schwappt lässig ans Ufer und kühlt meine Pfoten, Segelboote und bunte Ruderboote schaukeln sanft im Wind. Ina wirft einen Stein ins Wasser, ich hechte hinterher. Ich höre ein „Plopp“, der Stein verschwindet und hinterlässt konzentrische Kreise auf der Wasseroberfläche, die schon bald nicht mehr zu erkennen sind. Ungläubig starre ich in die Tiefe, wate durch den Schlick, wühle mit meinen Pfoten den nassen Sand auf. Das Wasser wird trüb und ich kann den verfluchten Stein nicht finden. Verdammt!

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Neue Eindrücke

Sonnabend, 24.09.2016

Nach der Schufterei beim Entrümpeln unseres Hauses brauchen wir dringend eine Erholung. Aufgeregt laufe ich zwischen Camper und Haus hin und her, bis Ina mich an die lange Leine legt und ich aus sicherer Entfernung zuschaue, wie meine Herrschaften das Wohnmobil startklar machen. Meine Hilfe wollen sie nicht, diese Ignoranten. Sollen sich bloß nicht beschweren, wenn sie etwas vergessen! Schmoll.

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Wieder daheim

Freitag, 10.7.2016

Schwarze Wolkenberge türmen sich drohend vor mir auf, grelle Blitze zucken über den Himmel, der Wind bläst um die Ecken, dicke Regentropfen prasseln auf mich nieder. Kein Zweifel, ich bin wieder daheim. Mein dickes Fellkleid schützt mich vor dem Unbill der Witterung. Ich liebe das raue Klima an der Ostsee, liebe das kühle Wetter in Schleswig-Holstein, den Regen, den Wind und den Sonnenschein. Mein erster Gang auf heimischen Boden ist der Walk durch unseren Garten.

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Kleine Biester

Sonnabend, 11.7.2016

Ein wildes Wirrwarr vor meinen Augen. Neugierig robbe ich ran. Eine Scharr Hundewelpen  wuselt quietsch vergnügt über den Rasen von Anna-Maria, bewacht von ihrer Großmutter Arielle, meiner Mutter. Die Welpen sind heute das erste Mal draußen und geflasht von den neuen Eindrücken, die die Natur ihnen bietet. Arielle nimmt ihre Rolle als Oma ausgesprochen ernst. Als ich mich den Babies nähere, fletscht sie - mir völlig unverständlich – die Zähne. Als ich dennoch einen Schritt vorwärts wage, knurrt sie angriffslustig.

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Kaninchentrainingslager

Freitag, 22.7.2016

Wusch. Kaum zu glauben, ist da tatsächlich ein Kaninchen direkt an meiner Schnauze vorbeigeflitzt? Wusch, schon wieder? Frechheit! Mein Jagdfieber ist geweckt, Adrenalin pulsiert durch meine Adern, ich jage quer über den Campingplatz, zwischen Bäumen, Zelten und Wohnwagen hindurch, mit Ina im Schlepptau. Wieso klammert sich die blöde Kuh an der Leine fest und hindert mich daran, Beute zu machen?

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Trainingscamp für den schönsten Hund der Welt

Montag, 8.8.2016

"Kopf hoch, Elvis, Kopf hoch! Schwanz hoch! Hoch, Elvis hoch!" Was will die denn? Ich stehe vor Ina, richte meinen Kopf auf ihr Gesicht und schaue sie mit meinen kugelrunden, tiefbraunen Augen an. Ihre Aufforderung kenne ich nicht, setze mich unsicher auf mein Hinterteil. Ich schubbere mit meinem Kopf an ihr Bein und hoffe auf ein Leckerli. "Nein, mein Mopsel-Popsel. So nicht! Auf, steh!" Diese Befehle kenne ich und erhebe mich im Zeitlupentempo. Anscheinend reicht meine träge  Aufwärtsbewegung nicht für eine Leckerei.

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