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Machtkampf I

Montag, 4.4.2016 und Dienstag, 5.4.2016

Der Morgen graut, im Dämmerlicht sehe ich ein Rudel Rehe seelenruhig auf dem Feld äsen. Als ich zur Jagd ansetze, zerreißt Inas Donnerstimme die friedliche Morgenstimmung:"Nein, Elvis! Du bleibst hier! Leg dich hin!" Das ist gerade das Gegenteil von dem, was ich vorhabe. Grummel. Äußerst unwillig lege ich mich zu Frauchens Füßen, erhalte jedoch ob meines bedingungslosen Gehorsams ein Frolic. Die Rehe fliehen und wir marschieren weiter.

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In der Pampa

Mittwoch, 8.6.2016

Ich hab`s geahnt, die Touren mit unserem Wohnmobil werden immer länger. Meine Herrschaften wollen austesten, wie weit sie mit mir gehen, äh fahren können, ohne dass ich aufmucke oder das Fahrzeug vollkotze. Ich hab kein Problem mit mit langen Autofahrten, mache es mir zwischen den Fahrersitzen gemütlich, stecke die Nase in die Lüftung, genieße den Blick auf die vorbeiziehende Landschaft, greife hier und da ein Leckerli ab und ziehe mich auf meine Decke zurück, wenn ich mich langweile.

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Machtkampf II

Mittwoch, 6.4.16 bis Sonnabend, 9.4.16

Harte Zeiten sind für mich angebrochen. Ina geht nur noch an der Leine mit mir. Irgendwie habe ich es mir mit ihr verscherzt. Es geht darum, wer hier das Sagen hat, sie oder ich. Sie will mir unbedingt besseres Benehmen beibringen. Ich muss streng "bei Fuß" gehen und streng heißt streng. Keinen Zentimeter darf meine Schnauze vorragen, ich muss mich in Höhe ihres Knies halten und dicht daran.

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Machtkampf III

Sonntag, 10.4.2016 bis Donnerstag, 14.4.2016

Es kommt, wie es kommen muss, wieder Leinenzwang. Dabei habe ich nur meinen Kumpel Max und sein Herrchen Rolf standesgemäss begrüßt, wie es sich unter Freunden gehört, den Vierbeiner mit aufmerksamen Schnuppern am Hinterteil und den Zweibeiner mit stürmischen Anspringen. Wenn Ina nicht weiß, wie man sich benimmt, dann sollte sie wenigstens meinen freundlichen "Guten-Morgen-Gruß" zulassen.

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Mit der Nase im Wind

Sonnabend, 9.4.2016

Ich recke mich, strecke meine Nase in den Wind, sauge die frische Frühlingsluft auf, berausche mich an den  Düften der Natur. Herrlich! Ich sitze mit meinem Hinterteil im Fußraum von Inas Cabrio, lege meine Pfoten auf ihren Schoß und platziere meinen Kopf auf Mickys Arm. Was kann es Schöneres geben, als bei offenem Verdeck durch die Landschaft zu rauschen, hautnah mit der Natur und meinem Rudel verbunden.

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